Zwölf Konfirmanden erhielten am Sonntag, 7. April, durch den Bezirksvorsteher Eberhard Schneider den Segen zur Konfirmation in der Gemeinde Heilbronn-Pfühl. Die Konfirmanden aus beiden Heilbronner Gemeindebereichen feierten zusammen diesen Festgottesdienst.
Der Gottesdienst wurde durch den Chor mit Unterstützung der Jugend umrahmt.
Der Bezirksälteste diente mit einem Bibelwort aus dem Evangelium des Johannes 14, Vers 6: Jesus spricht zu ihm: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben.“
Schon zu Beginn betonte Eberhard Schneider, was für eine „coole Truppe“ die Konfirmanden seien, dass sie ganz toll zusammengewachsen seien und welch tolle und internationale Sprache das Schenken eines Lächelns sei.
Zum Start der Predigt griff er das Lied des Chores „Anbetung will ich, Herr, dir bringen“ auf und zeigte, dass es das Rezept sei, um zu Gott zu kommen. Im Laufe des Gottesdienstes wurde immer wieder das Bibelwort aufgegriffen und verdeutlicht, dass die Gläubigen nur durch Jesus zu ihrem Ziel, der Wiederkunft Jesu, näher kämen, denn er sei der Weg, die Wahrheit und das Leben.
Jesus wisse alles und er könne alles. Der Bezirksälteste griff ein Beispiel aus dem Alltag auf: Er beschrieb, wie es Jesus in der Schule ergehen würde. Jesus würde in einem Diktat null Fehler machen und auch sonst bei jeder anderen Aufgabe.
Damit verbunden sei das Navigationsgerät ein weiteres Beispiel. Ein Navi im Auto zeige den Weg zum Ziel, man müsse nur das richtige Ziel eingeben. So sei es auch im Glaubensleben. Wenn die Zieleingabe auf die Wiederkunft Jesu Christi gesetzt sei, würde er zum Ziel führen.
Zusätzlich betonte der Bezirksälteste, wie groß das Geschenk sei, Jesus an der Seite zu haben, weil er immer für die Gläubigen da sei und sie leite, selbst wenn für sie eine Situation unüberwindbar scheine. Denn im Endeffekt sei nicht das Irdische wichtig, sondern das Bleibende, nämlich die unsterbliche Seele.
Als Unterstützung ließ Eberhard Schneider die beiden Vorsteher, Priester Frick (Leingarten) und Priester Schanz (Heilbronn-Böckingen) mitdienen. Priester Frick wünschte den Konfirmanden, dass sie auf Jesu Weg Rückenwind bekämen. Und er forderte auch die Gemeinde auf, für Rückenwind zu sorgen.
Priester Schanz erwähnte den Windschatten, der beispielsweise beim Radfahren benutzt werde. In der Gemeinschaft könnten die Gläubigen diesen Windschatten nutzen und müssten ihren Weg nicht alleine gehen. So wie Thomas Jesus nach dem Weg in Jerusalem fragte und Jesus antwortete, er sei der Weg.
Zur Vorbereitung auf die Sündenvergebung, das heilige Abendmahl und dazwischen dem Segen zur Konfirmation bekräftigte der Bezirksälteste die Relevanz der „Ich bin“-Worte Jesu. Zusätzlich erwähnte er das „Unser Vater“-Gebet und betonte, dass dieses immer im Plural gebetet werde, wodurch die Kirchengemeinschaft und die gegenseitige Unterstützung füreinander verdeutlicht werde.
Während des Segens gab der Bezirksälteste den Konfirmanden einen Gedanken mit. Er verdeutlichte, dass überall, wo sie hingingen, der liebe Gott schon anwesend sei. Damit bestärkte er sie darin, nie allein zu sein und immer einen Begleiter zu haben.
Zum Abschluss sang die Jugend mit dem Chor das Lied „Mögen sich die Wege vor deinen Füßen ebnen“ und hieß die neuen Jugendlichen so willkommen in ihrem Kreis.