Im Mittelpunkt des Gottesdienstes am 14. Oktober 2026 stand die Frage Jesu nach der Nachfolge. Zudem empfing ein Säugling das Sakrament der Heiligen Versiegelung.
Am Mittwoch, 14. Oktober 2026, feierte Apostel Arne Herrmann einen Gottesdienst mit Gläubigen aus den Gemeinden Heilbronn-Pfühl, Heilbronn-Böckingen, Bad Wimpfen, Bad Friedrichshall, Leingarten, Heilbronn-Horkheim und Weinsberg.
Der Predigt lag das Bibelwort aus Johannes 6, Vers 66–69 zugrunde: Von da an wandten sich viele seiner Jünger ab und gingen hinfort nicht mehr mit ihm. Da fragte Jesus die Zwölf: Wollt ihr auch weggehen? Da antwortete ihm Simon Petrus: „Herr, wohin sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens; und wir haben geglaubt und erkannt: Du bist der Heilige Gottes.“
Darin fragt Jesus seine zwölf Jünger, ob auch sie ihn verlassen wollten. Petrus antwortet: „Herr, wohin sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.“
Apostel Herrmann ging auf die Bedeutung dieser Frage für die persönliche Glaubensentscheidung ein. Die Nachfolge Jesu sei freiwillig. Die Beziehung zu Christus werde insbesondere durch Gebet, Gottesdienst und Heiliges Abendmahl gepflegt. Auch wenn eigene Vorstellungen und Lebenspläne nicht in Erfüllung gingen, dürften die Gläubigen auf Jesu Begleitung und Liebe vertrauen.
Zudem sprach der Apostel den Umgang mit Menschen an, die sich vom christlichen Glauben abgewandt haben. Christen seien aufgerufen, den Kontakt zu ihnen aufrechtzuerhalten und die Türen der Gemeinden für sie offenzuhalten. In Hinblick auf Bedeutung der Nachfolge Jesu erklärte der Apostel, dass persönlicher Besitz, berufliche Leistung und Selbstoptimierung keinen Lebenssinn begründen könnten. Die Nachfolge Jesu aber biete Orientierung und richte den Blick auf das ewige Leben.
Nach der Sündenvergebung spendete Apostel Herrmann einem Säugling das Sakrament der Heiligen Versiegelung. Anschließend feierte die Gemeinde das Heilige Abendmahl. Mit dem Schlussgebet endete der Gottesdienst.