Am Sonntag, den 31. Mai, fand in der Gemeinde HN-Pfühl ein besonderer Gottesdienst statt, in dessen Verlauf ein treues Ehepaar den Segen zur Goldenen Hochzeit erhielt.
Mit Blick auf das Trinitatisfest, das an diesem Sonntag in der Christenheit gefeiert wird, führte der Gemeindevorsteher aus, dass die Dreieinigkeit Gottes Ausdruck seiner vollkommenen Liebe sei. Gott begegnet den Menschen immer so, wie sie ihn gerade benötigen. In der Vielfalt seines Wirkens zeige sich seine Fürsorge und Nähe.
Ausgehend vom Bibelwort aus 2. Korinther 13,13 („Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen!“) betonte der Gemeindevorsteher, wie wichtig es sei, sich immer wieder mit diesem Segen zu beschäftigen. Manchmal könne der Eindruck entstehen, der Ablauf eines Gottesdienstes sei vor allem von Traditionen geprägt. Tatsächlich habe jedoch jeder Teil des Gottesdienstes einen tiefen Sinn. Segen und Aufgabe gehörten untrennbar zusammen. Gott schenke dem Menschen Gaben, die dieser im Alltag einsetzen solle.
Im Hinblick auf die einzelnen Bestandteile des Segens nannte der Gemeindevorsteher folgende Aufgaben:
In seiner Ansprache an das Jubiläumspaar verglich der Gemeindevorsteher die Ehe mit einem Weinstock. An der Rinde eines Weinstocks seien oftmals Narben zu erkennen. Sie zeugten von anspruchsvollen Zeiten und Herausforderungen. Wichtig ist jedoch die Wurzel. In ihr liege der Segen Gottes verborgen, der dem Weinstock Halt, Festigkeit und die notwendigen Nährstoffe schenke.
Auch in einer Ehe werde der göttliche Segen auf diese Weise sichtbar. Nur eine feste und gesunde Wurzel ermögliche es dem Weinstock, gute Früchte hervorzubringen. So habe auch das Jubiläumspaar wertvolle Früchte in unterschiedlichen Bereichen des Lebens hervorgebracht.