Schon am frühen Samstagmorgen des 2. Dezembers kamen etliche Gemeindemitglieder bei frostigen Adventstemperaturen zusammen, um alles für den lange geplanten Festakt am Nachmittag - mit anschließendem Weihnachtsmarkt - vorzubereiten.
Es wurden Zelte und Tische aufgebaut, der Altar und der große Weihnachtsbaum im Kirchensaal wurden geschmückt und das Buffet mit Currywurst, Waffeln, Glühwein und Punsch wurde vorbereitet. Schon beim gemeinsamen Schaffen war die Vorfreude auf das Festwochenende spürbar.
Pünktlich zum Nachmittag waren alle Vorbereitungen abgeschlossen und knapp 200 Gäste versammelten sich zum „Mitsingkonzert“ im Kirchensaal, das durch den Kinderchor und das Nachwuchsorchester gestaltet wurde. Zur großen Freude der Anwesenden waren auch der Baubürgermeister der Stadt Heilbronn, Andreas Ringle, und eine Vertreterin des Vorstands der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) Heilbronn, Brigitte Varga, unter den Gästen. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Bezirksvorsteher sprachen beide Ehrengäste ein Grußwort.
Der Baubürgermeister Andreas Ringle zitierte in seinem Grußwort aus dem Psalm 100, als Parallele zum 100. Jubiläum. Brigitte Varga von der Heilbronner ACK stellte das „Gemeindeschiff“ in den Mittelpunkt ihres Grußwortes.
Im Anschluss an die Eröffnungsreden wurde von den Kindern des Kirchenbezirks ein Programm mit Weihnachtsgeschichte, Weihnachtsliedern und Klanggeschichte gestaltet. Auch das gemeinsame Singen aller Teilnehmer war eine Freude.
Nachdem das gemeinsame Lied „Oh du fröhliche“ ausgeklungen war, bedankte sich der Gemeindevorsteher bei allen Akteuren und griff noch einmal einen Gedanken aus einem der gesungenen Lieder heraus: „Als Christen haben wir die schöne Aufgabe, das Licht des Evangeliums in die Welt zu tragen.“
Im Anschluss waren alle Teilnehmer eingeladen, auf dem Weihnachtsmarkt im Kirchenhof Gemeinschaft miteinander zu pflegen und das Erlebte zu teilen. Es war ein stimmungsvoller Abschluss bei wärmenden Getränken und Feuerkörben. Für die Kinder war der Weihnachtsmann das Highlight des Weihnachtsmarktes.
Da am nächsten Tag der Apostel zum Festgottesdienst erwartet wurde, erfolgte noch am selben Abend der gemeinsame Abbau. Getreu dem Motto: „Viele Hände ergeben ein schnelles Ende“ war der Abbau mit vereinten Kräften schnell erledigt.