Am Mittwoch, 9. April, erfreute Bischof Marco Mezger mit seinem Besuch die Gemeinde Bad Wimpfen.
Als Wortschale verwendete er Römer 5.1. Unter Bezug auf das vorgetragene Chorlied verwies er darauf, dass der liebe Gott schon damit zum Ausdruck bringt: ich habe euch lieb. Wenngleich seine Liebeserweisung manchmal anders sei, als die Gläubigen sich das wünschen: darunter dürfe aber die Beziehung zu Goo niemals leiden! Das Vertrauen in die Verheißungen Gottes und der Glaube daran dürften nie aufgegeben werden.
Dies sei auch die unbedingte Voraussetzung für den im Textwort angesprochenen Frieden mit Gott. Bischof Mezger kam dabei - im Kontext zum Textwort - auf das mosaische Gesetz zu sprechen. Da stand im Vordergrund die „Werksgerechtigkeit“. Diese Haltung sei auch oftmals heute noch zu finden. Teils führe das dazu, dass sich menschlicher Friede lediglich als „Waffenstillstand“ entpuppt. Er mahnte, selbst Friedensstifter zu sein. Dies dürfe man durchaus als „kleinen Sieg des Glaubens“ für sich verbuchen.
Hirte Daniel Polzin wies im Mitdienen noch darauf hin, dass man als Mensch manchmal unzufrieden mit dem Wirken Gottes sei und dafür auch kein Verständnis habe. Da helfe nur eines: bedingungsloser Glaube! Denn Gott sei nicht nur der liebende Gott, sondern auch allwissend und allmächtig. Einen stärkeren Verbündeten könne man nicht haben.