Während der Karwoche kamen am 31. März 2026 Gläubige verschiedener christlicher Konfessionen zu einer ökumenischen Passionsandacht in der neuapostolischen Kirche in Heilbronn- Horkheim zusammen.
In der besinnlichen Atmosphäre dieser besonderen Tage vor Ostern
stand das gemeinsame Gedenken an das Leiden Jesu Christi sowie das verbindende
Element des christlichen Glaubens im Mittelpunkt.
Die Andacht griff zentrale Gedanken der Passion auf und lud dazu ein, sich mit Themen wie
Hingabe, Vertrauen und Hoffnung auseinanderzusetzen. Biblische Texte, Gebete und stille
Momente wechselten sich ab und führten die Teilnehmenden durch den geistlichen Weg hin
zur Osterbotschaft. Ein besonderer Akzent lag auf der bewussten gemeinsamen Gestaltung
der Andacht über konfessionelle Grenzen hinweg.
Mehrere Texte wurden von Jugendlichen aus allen drei teilnehmenden Konfessionen
vorgelesen, die sich aktiv in die Liturgie einbrachten. Ihr Engagement verlieh der
Passionsandacht eine lebendige und zugleich persönliche Note. Die jungen Stimmen
machten deutlich, dass der Glaube auch für die jüngere Generation eine tragende und
sinnstiftende Bedeutung hat.
Die musikalischen Beiträge und die ausgewählten Texte unterstrichen den ernsten,
zugleich hoffnungsvollen Charakter der Passionszeit. Viele Teilnehmende erlebten die
Andacht als wohltuenden Moment der Sammlung und des Innehaltens im oft hektischen Alltag.
Die ökumenische Andacht setzte ein sichtbares Zeichen für gelebte christliche
Gemeinschaft. Sie verdeutlichte, wie bereichernd es sein kann, Glauben gemeinsam zu
leben und sich auf das zu besinnen, was verbindet. Viele Teilnehmende nahmen die
Andacht als stärkenden Impuls für ihren Alltag mit und äußerten den Wunsch nach weiteren
Begegnungen dieser Art.