Am Buß- und Bettag erstrahlte das Kirchengebäude in Bitzfeld in einem besonderen Glanz. Zahlreiche stimmungsvolle Lichter luden zum Gottesdienst ein und tauchten das Gotteshaus in eine Atmosphäre voller Wärme und Geborgenheit.
Von außen wurde das Kirchlein durch sanftes, blaues Licht beleuchtet, das dem Gebäude eine ruhige und zugleich festliche Ausstrahlung verlieh. Schon beim Eintreffen wurden die Besucher von diesem Anblick empfangen, der Vorfreude und Gemeinschaft weckte. Im Inneren sorgten liebevoll arrangierte Laternen für ein wunderbares Lichtspiel, das alle Räumlichkeiten erhellte. Einige Gottesdienstteilnehmer brachten sogar eigene Laternen mit, sodass gemeinsam die Dunkelheit vertrieben wurde. Die Laternen standen symbolisch für die Gebete – geistige Wegweiser, die Orientierung schenken und unsere Verbindung zu Gott stärken.
Bereits im Vorfeld des Gottesdienstes gestalteten die Kinder ein festliches Plakat, das das Motto des Gottesdienstes aufgriff und für zusätzliche Freude sorgte: „Laternen des Gebets – mein Licht in der Dunkelheit“. Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand dann das Textwort aus Lukas 19,10: „Denn der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und zu retten, was verloren ist.“ Die Geschichte des Zöllners Zachäus zeigte eindrucksvoll, wie Gottes Licht selbst in dunkle Lebensbereiche leuchtet und jedem Menschen neue Hoffnung schenkt. Der Gottesdienst wurde so zu einer herzlichen Einladung, sich von Gottes Liebe berühren und verwandeln zu lassen.
Zur Freude aller war unser Priester Siegfried Laukhuf aus Neuenstadt anwesend, der entsprechend zum Mitdienen gerufen wurde. Musikalisch wurde die Feier durch passende Lieder und Beiträge bereichert, die die besondere Stimmung des Lichtergottesdienstes unterstrichen.
Nach dem Gottesdienst waren alle Besucher herzlich eingeladen, bei Glühwein und Punsch noch gemeinsam zu verweilen. In fröhlicher Runde ließ man den Abend ausklingen, tauschte sich aus und genoss die schöne Gemeinschaft. So wurde der Gottesdienst nicht nur zu einem geistlichen, sondern auch zu einem verbindenden Erlebnis, das Freude und Zusammenhalt schenkte.