Am Mittwoch, 8. Oktober 2025, erfreute Bezirksapostel Michael Ehrich mit seinem Besuch die Gemeinde Bad Wimpfen. In seiner Begleitung waren unter anderem auch Apostel Arne Herrmann sowie Bischof Marco Metzger.
Als Bibelwort verwendete der Bezirksapostel ein Wort asu Römer 1.16. Unter Bezug auf das vorgetragene Chorlied verwies er darauf, dass Gott immer ein wachsames Auge auf die Seinen habe. Das sei Motivation genug, es Apostel Paulus gleich zu tun.
Dieser habe viele Kritiker gehabt: Juden waren empört, dass ein so gebildeter Jude Jesu nachfolgt. Für Griechen waren die Lehren Christi sowieso eine Torheit. Römer waren empört, weil Paulus behauptete, Jesus sei mächtiger als ihr Kaiser. Viele verspotteten den Apostel: Er, der behauptet, von Gott gesandt zu sein, ist krank und Opfer von Unglücken. Und trotz allem verkündigte der Apostel weiter das Evangelium mit voller Glaubensgewissheit, denn er „…. schämte sich des Evangeliums nicht ….“ . Denn er war davon überzeugt.
Die Verkündigung des Evangeliums sei die Aufgabe aller Gläubigen, auch wenn’s manchmal nicht leichtfällt, so der Bezirksapostel. Dabei gehe es nicht allein um Bekenntnisse gegenüber Nachbarn, Kollegen oder Freunden. Auch das Glaubensgespräch in der Familie oder im Kreis der Gläubigen komme vielleicht nicht so leicht zustande, wenn eine gewisse „Scham“ aufkommt. Eine solche Haltung gefährde aber unser Heil. Der Herr sagt dies deutlich (Markus 8,38). Deshalb gab der Bezirksapostel folgenden Rat:
„Lassen wir uns nicht von der Welt einschüchtern. Bleiben wir Christus treu. Verleugnen wir die Werte des Evangeliums nicht. Zögern wir nicht, falls nötig, demütig zu Gott zu kommen, um ihm zu sagen: „Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“ (Markus 9,24).“
Im Rahmen des Gottesdienstes erfolgte noch eine Ordination: Diakon Athman Manickavasagar aus der Gemeinde Bad Friedrichshall empfing Auftrag und Vollmacht, zukünftig der Gemeinde als Priester zu dienen. Im Anschluss an den Gottesdienst gab es noch ein Zusammensein bei Fingerfood und Getränken.