Am ersten Septembersonntag hat Apostel Arne Herrmann alle mit der Leitung von neuapostolischen Kirchengemeinden und deren Stellvertretern sowie die Bezirksvorsteher ebenfalls mit Stellvertreter des Apostelbereichs Heilbronn/Nürnberg zum sogenannten Vorstehertag nach Künzelsau-Gaisbach eingeladen.
Um 10 Uhr begann der Gottesdienst; der von den eingeladenen Seelsorgern gebildete Männerchor umrahmte diesen feierlich. Sowohl Predigtinhalt im Gottesdienst als auch das Mittags- und Nachmittagsprogramm standen ganz im Zeichen der „Seelsorge“.
„Ihr aber lasst’s euch nicht verdrießen, Gutes zu tun.“ aus 2. Thessalonicher 3, 13 war Predigtgrundlage im Gottesdienst.
Gutes tun in der Gemeinde bedeute im Kern, die Gläubigen auf die biblisch verheißene Wiederkunft Jesu Christi vorzubereiten. Dies geschehe unter anderem dadurch, dass das Evangelium in Liebe und Klarheit verkündet werde und dass alle Gläubigen ein Seelsorgeangebot erhalten können.
Dabei bestehe mitunter die Gefahr, sich von Schwierigkeiten und Herausforderungen „verdrießen“ zu lassen. Dabei helfe, sich in Erinnerung zu rufen, dass manche Rückschläge in den Gemeinden kein Zeichen von Scheitern seien und dass das Aufbauen von Einheit und Vertrauen Zeit brauche, von Liebe, Gebet und Geduld getragen. Letztlich wirke Gott, das geschehe oft im Nichtsichtbaren.
Nach dem Gottesdienst waren alle Teilnehmer in das nebenan gelegene Museum Würth eingeladen. Ein kurzer Rückblick, gemeinsames Mittagessen mit viel Raum zum Austausch, eine Videobotschaft des Bezirksapostels sowie ein Impulsvortrag stimmten auf das Nachmittagsprogramm ein – Seelsorge in unterschiedlichen Facetten. In zwei Workshops wurde sich mit den Themen Seelsorgenetzwerke und die Seelsorge als Chance zur Reaktivierung intensiv beschäftigt. Nach Kaffeepause und einer kurzen Zusammenfassung der Workshopergebnisse beendete Apostel Herrmann diesen Tag der Gemeinschaft.