Den letzten Gottesdienst vor seinem Ruhestand hielt Bezirksevangelist Hartmut Fischer am Donnerstag, 7. März. Hierzu besuchte er die Gemeinde Heilbronn-Horkheim.
Dem Gottesdienst lag das Bibelwort aus Jakobus 1, 17 zu Grunde: „Alle gute Gabe und alle vollkommene Gabe kommt von oben herab, von dem Vater des Lichts, bei dem keine Veränderung ist, noch Wechsel von Licht und Finsternis.“
Zu Beginn des Gottesdienstes sang der Männerchor der Gemeinde, unterstützt durch die Vorsteher des Bezirks, das bekannte Lied „Gott ist gegenwärtig“. Bezirksevangelist Fischer nahm den Gedanken aus dem vorgetragenen Lied auf und wünschte, dass die Gläubigen es erleben dürfen, dass Gott im Gottesdienst gegenwärtig ist und alle seine Nähe erleben können. Denn egal, wo sie sind, sei der Herr schon da und will an und mit ihnen arbeiten, wozu er den Geist gesandt habe, der auch in den Gläubigen wirke.
Der Bezirksevangelist zeigte in seiner Predigt die gute und vollkommene Gabe von Gott: mit der Vernunft und dem Verstand habe der Herr den Menschen als Krone seiner Schöpfung einen Auftrag gegeben, Entscheidungen zu treffen. Unter der Verwendung dieser Gaben könnten die Menschen die Entscheidungen treffen, die Gemeinschaft mit Gott zu intensivieren.
Der Begriff „Vater des Lichts“ bedeute, dass Gott vollkommen und allgegenwärtig ist. In diesem Licht sei nicht ein einziger schwarzer Fleck. Bei den Menschen leuchte ab und zu mal ein Blitz auf – aber der Herr sei das pure, klare Licht. Der Geist Gottes lehre den Gläubigen dabei, Erkenntnis zu haben. Der Herr sei barmherzig, gnädig, gütig, treu und wahrhaftig.
Zu weiteren Predigtbeiträgen rief Bezirksevangelist Fischer Priester Dennis Schneider, den Vorsteher der Gemeinde Horkheim, Diakonin Sandra Eberhardt, eine der ersten Diakoninnen im Bezirk, Hirte Daniel Polzin, der ihm als stellvertretender Bezirksvorsteher nachfolgen wird, sowie den Bezirksältesten Eberhard Schneider auf.
Das Beisammensein nach dem Gottesdienst war geprägt von viel Dankbarkeit dem Bezirksevangelist und seiner Gattin gegenüber, die in den vergangenen Jahrzehnten viele Opfer gebracht haben, um dem Herrn zu dienen – sowie auch den besten Wünschen für die Zukunft.