Seit Beginn des Jahres feiern die neuapostolischen Kirchengemeinden Öhringen, Bitzfeld und Neuenstadt die Wochengottesdienste gemeinsam in Öhringen.
Am Mittwoch, 27. August 2025, noch mitten in den Schulferien kam Bischof Marco Metzger zusammen mit der Bezirksleitung zu Besuch und feierte den Gottesdienst mit der großen Gemeinde.
Den Gottesdienst stellte der Bischof unter ein Wort aus der Heiligen Schrift aus Matthäus 9,36.37: „Und als er das Volk sah, jammerte es ihn; denn sie waren geängstet und zerstreut wie die Schafe, die keinen Hirten haben. Da sprach er zu seinen Jüngern: Die Ernte ist groß, aber wenige sind der Arbeiter.“
Bischof Metzger ging im Kontext zum Bibelwort in seiner Predigt zunächst auf Jesus ein: ‚Es jammerte ihn‘. „Gott sieht die Not in der ganzen Welt, das Leid eines jeden Menschen“ und Gott sehe auch die Orientierungslosigkeit und die Zerstreutheit vieler Menschen, die nicht mehr wüssten, welche Informationen wahr sind. Jesus sei demgegenüber nicht gleichgültig. Er leide mit den Menschen und wolle sie von ihrer Not erlösen. Der Bischof rief die Gläubigen auf, sich Gott als Arbeiter zur Verfügung zu stellen und ihn, gemäß Matthäus 9,38 darum zu bitten, Arbeiter zu senden. Er erinnerte sie daran, dass Christen Hoffnung und Zuversicht hätten, durch ihren Glauben an Jesus und an das ewige Leben. Diese sollten weitergetragen werden.
Der Leiter des Kirchenbezirkes Heilbronn, Eberhard Schneider, verwies in seinem Predigtbeitrag auf den bekannten Führungsgrundsatz „Man muss Menschen mögen“, um ihnen etwas nahe bringen zu können.
Neben einem großen Chor erfreute auch ein Streicher-Ensemble die Gemeinde in der Zeit vor dem Gottesdienstbeginn. Nach dem Gottesdienst war die Gemeinde noch eingeladen zum Austausch bei Essen und Trinken, Bischof Metzger nahm sich hierzu alle Zeit für viele Gespräche, was freudig genutzt wurde.