"Jesus, das neue Licht der Welt" so lautete das Motto des Lichtergottesdienstes am Sonntag, 22. Dezember, in Bönnigheim, der durch die Kinder und Jugend gestaltet wurde.
Vor Beginn des Gottesdienstes trugen die Kinder der Gemeinde ein Licht an den Altar, was durch den Gemeindechor musikalisch begleitet wurde. Zur weiteren Einstimmung las ein Jugendlicher eine Geschichte mit drei Laternen vor, dabei wurden nacheinander drei Kerzen am Altar entzündet, symbolisch für das Licht der Liebe, der Gerechtigkeit und der Gnade.
Als Grundlage für den Gottesdienst diente das Wort aus Jesaja 42,9: "Sehe, was ich früher
verkündigt habe, ist gekommen. So verkündige ich auch Neues, ehe denn es sprosst, lasse
ich´s euch hören."
Die Kinder und Jugendlichen sangen ein Lied, das dazu ermutigte, das Licht in die Welt zu tragen.
Priester Dennis Bezold sprach zu Beginn der Predigt über die Bedeutung, richtig mit Jesus verbunden zu sein, um sein Licht weitergeben zu können. Er verglich die Verbindung zu Jesus mit einer Glühlampe, die nur dann leuchtet, wenn sie korrekt angeschlossen ist, und regte die Gemeinde dazu an, über ihre eigene Verbindung und den Draht zur Lichtquelle Jesus nachzudenken.
Die symbolische Handlung der Jugend vor dem Gottesdienst fand ihre Vertiefung in der Predigt: Priester Bezold ging ausgehend von Jesaja 42,9 auf die Bedeutung des neuen Lichts ein, das Jesus in die Welt gebracht hat. Dieses neue Licht schenkt nicht nur Hoffnung und Orientierung, sondern enthält auch einen Auftrag: Es mit den Werten der
Liebe, der Gerechtigkeit und der Gnade aktiv in die Welt zu tragen, so wie Jesus es vorgelebt hat.
Priester Stefan Bremer bezog sich in seinem Mitdienen auf die tragischen Ereignisse in Magdeburg und erinnerte daran, dass wir alle dazu aufgerufen sind, für andere wie ein Stern zu leuchten – ein Licht der Hoffnung, das den Weg zu einer neuen Zukunft weist.Zur Einstimmung auf die Sündenvergebung wurde die vierte Kerze, die Kerze der Vergebung, entzündet. Eine Geschichte über Versöhnung veranschaulichte ihre Bedeutung, bevor die Gemeinde in einem stillen Moment Zeit hatte, sich auf die Sündenvergebung vorzubereiten.Zum Abschluss des Gottesdienstes sang die gesamte Gemeinde gemeinsam das Lied „Der Herr ist mein Licht“, was eine besondere Stimmung erzeugte. Als kleines Andenken erhielt jeder ein Lesezeichen mit dem Motto des Lichtergottesdienstes.